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Kandidatur Kulturhauptstadt Schweiz Zug 2030

Die Stadt Zug wollte sich als Kulturhauptstadt Schweiz 2030 bewerben. Das Büro Froböse begleitete den Bewerbungsprozess und unterstützte die Stadtverwaltung sowohl inhaltlich wie organisatorisch bei der Erarbeitung eines überzeugenden Konzepts. Jedoch entschied der Stadtrat, die Bewerbung nicht abzuschliessen.

Inspiriert vom bekannten Konzept der Europäischen Kulturhauptstädte, entstand auch in der Schweiz die Initiative, regelmässig ein kulturelles Grossereignis in einer jeweils anderen Stadt zu organisieren. La Chaux-de Fonds wird 2027 zur ersten Kulturhauptstadt Schweiz. Für die zweite Austragung 2030 findet ein Wettbwerb statt, in dem die Stadt Zug kandidierte.

Ziel war, aus der Vielstimmigkeit und Multiperspektivität des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Zug ein einheitliches, tragfähiges und überzeugendes Konzept herauszukristallisieren, das die Kulturhauptstadt Schweiz 2030 nach Zug holen und für das sich die Bevölkerung in Zug begeistern konnte.

Aufgrund des fehlenden Rückhalts im Grossen Gemeinderat entschied der Stadtrat im September 2025, seine Kandidatur als Kulturhauptstadt Schweiz 2030 zurückzuziehen und das in Arbeit befindliche Konzept nicht abzuschliessen. Die aus dem bisherigen Vorgehen gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Erarbeitung von Massnahmen 2026–2029 der Kulturstrategie 2022–2032 einfliessen und so die Weiterentwicklung der städtischen Kulturpolitik unterstützen.

Bilder: (1–4) Stefan Kaiser, 2025, (5–7) Alexandra Wey, 2025

Zeitraum:

 

2025

Im Auftrag von:

 

Stadt Zug

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